Datum: 10. Juli 2026 um 16:18 Uhr
Alarmierungsart: Alarm Dispatcher, Funkmelder, Sirene
Dauer: 2 Stunden 30 Minuten
Einsatzart: Brandeinsatz
Einsatzort: Diedorf – Fischbach
Mannschaftsstärke: 10 Kameraden
Fahrzeuge: Kommandowagen, Löschgruppenfahrzeug, Tanklöschfahrzeug
Weitere Kräfte: Agrargenossenschaft, Einsatzleitdienst LRA (A-Dienst), Einsatzleitdienst LRA SM (A-Dienst), Feuerwehr Dermbach, Feuerwehr Fischbach, Feuerwehr Kaltennordheim, Feuerwehr Kaltensundheim, Feuerwehr Klings, Feuerwehr Neidhartshausen, Feuerwehr Zella, FTZ Immelborn, Kreisbrandinspektor WAK, Thüringer Polizei
Einsatzbericht:
Feldbrand zwischen Diedorf und Fischbach
Bereits aus weiter Entfernung waren am Freitagabend große Rauchwolken über dem Feldatal zu sehen. Zwischen Diedorf und Fischbach war auf einem landwirtschaftlich genutzten Feld ein Feuer ausgebrochen, das sich aufgrund der trockenen Witterung und Vegetation rasch ausbreitete.
Alarmiert wurden die Einsatzkräfte zunächst unter dem Stichwort „F1 – Kleinbrand“. Bereits beim Eintreffen der ersten Kräfte zeigte sich jedoch, dass sich das Feuer bereits auf eine Fläche von rund drei Hektar ausgedehnt hatte. Es bestand zudem akute Gefahr, dass die Flammen auf ein angrenzendes Wohnhaus übergreifen.
Aufgrund der dynamischen Lage wurden zahlreiche Feuerwehren aus der Rhön nachalarmiert. Insgesamt kämpften rund 70 Einsatzkräfte gemeinsam gegen die Flammen und die starke Rauchentwicklung.
Eine entscheidende Unterstützung leistete ein Landwirtschaftsbetrieb und Agrargenossenschaft. Mit landwirtschaftlicher Technik wurde die Fläche rund um den Brandherd gegrubbert. Durch die dabei aufgebrochene Erde entstand eine Brandschneise, die maßgeblich dazu beitrug, die Flammen einzudämmen und ein weiteres Übergreifen auf angrenzende Felder und Wohnhäuser zu verhindern.
Durch das schnelle und koordinierte Zusammenwirken aller eingesetzten Kräfte sowie der beteiligten Landwirte konnte der Feldbrand unter Kontrolle gebracht und das bedrohte Wohnhaus erfolgreich geschützt werden. Nach rund zwei Stunden waren die Nachlöscharbeiten abgeschlossen und die Einsatzkräfte konnten die Einsatzstelle verlassen.
Dennoch hinterließ das Feuer deutliche Spuren: Rund drei Hektar landwirtschaftliche Fläche fielen den Flammen zum Opfer.
Die Brandursache ist derzeit noch nicht bekannt. Angaben zu verletzten Personen liegen bislang nicht vor.









